Nachdem wir das erste Kleinbus-Abenteuer überstanden hatten, haben wir ein neues geplant - dieses Mal zu den versteinerten Wasserfällen Hierve el Agua, wörtlich übersetzt "kochendes Wasser". Wir waren etwa eineinhalb Stunden und knapp 60 Kilometer unterwegs, auf besonders zum Ende hin erst landschaftlich sehr schönen und danach sehr abenteuerlichen Straßen. Die Fahrt hat sich aber gelohnt und wir wurden bereits oben am Wasserfall und an den Ausgucken mit einer großartigen Aussicht belohnt. Der Name kommt von den natürlichen Quellen, aus denen das sehr mineralhaltige Wasser nach oben blubbert und dann den Felsen hinunterfließt und im Laufe der Zeit - ähnlich wie Tropfsteine - die großartigen Wasserfälle bilden.
Von der schönen Aussicht führt ein kleiner Rundwanderweg an den Wasserfällen hinab und um die Wasserfälle herum. Der nur knapp drei Kilometer lange Weg ist jedoch aufgrund der Höhenlage auf 2000m, der zurückzulegenden Höhenmetern, den steilen Wegabschnitten und der Bodenbeschaffenheit nicht zu unterschätzen. Gleichzeitig ist der Weg jedoch auch wunderschön und bietet eine tolle Aussicht, er ist es also auf jeden Fall wert.
Mit dem Kleinbus ging es zurück nach Oaxaca und wir erholten uns ein wenig zuhause. Wenn morgen alles klappt, war das unser letzter Abend in Mexiko und zum Abschluss gingen wir nochmal Tacos essen. Morgen geht es zunächst nach Mexiko-Stadt und von da aus hoffentlich gleich morgen zurück nach Deutschland - sonst müssen wir ein wenig improvisieren.